Süße Grüße zum Vatertag

Vatertag ist die perfekte Gelegenheit, einfach einmal Danke zu sagen – für gute Ratschläge, gemeinsame Erlebnisse und all die kleinen Gesten, die oft selbstverständlich wirken. Und manchmal braucht es dafür gar nicht viel: ein entspanntes Frühstück, eine gemütliche Kaffeepause oder etwas Süßes, das Erinnerungen weckt. Denn oft bleiben genau diese Augenblicke besonders lange im Gedächtnis – das Zusammensitzen, Lachen und die kleinen Genussmomente zwischendurch.

Für den besten Papa

Zum Vatertag darf es ruhig ein bisschen süßer werden. Vielleicht mit einem knusprigen Apfelstrudel, einem feinen Linzerstangerl, einem klassischen Punschkrapfen oder einem Stück Torte zum Nachmittagskaffee?

Für jeden Mehlspeisen-Typ

Nicht jeder Papa ist gleich – und genau deshalb gibt es auch für jeden Geschmack die passende süße Begleitung.

Für den Klassiker

Ein Stück Sachertorte, Malakofftorte oder die beliebte Wachauer Torte – gemeinsam mit einer guten Tasse Kaffee schlicht, aber immer passend.

Für den Nostalgiker

Ein warmer Apfelstrudel, der an gemütliche Sonntagnachmittage von früher erinnert, oder ein feines Linzerstangerl, wie man es schon aus Kindheitstagen kennt.

Für den Fruchtliebhaber

Saisonale Spezialitäten wie Topfen-Marillen-Strudel oder hausgemachtes Eis sorgen für fruchtige Genussmomente und bringen den Geschmack der Wachau direkt auf den Teller.

Für den Genießer

Ein klassischer Punschkrapfen, eine süße Plunder-Mehlspeise oder einfach die persönliche Lieblingssüßigkeit – Hauptsache etwas Gutes und Zeit mit den Lieblingsmenschen.

Gemeinsam genießen

Wer den Vatertag entspannt verbringen möchte, kann die gemeinsame Auszeit auch direkt im Kaffeehaus von Schmidl in Dürnstein genießen. Mitten in der Altstadt laden frischer Kaffee, hausgemachte Mehlspeisen und selbstgemachtes Konditoreis dazu ein, den Moment bewusst auszukosten. Ob zum Frühstück, auf eine süße Pause zwischendurch oder für den Nachmittagskaffee – manchmal entstehen die schönsten Erinnerungen genau dort, wo man einfach zusammenkommt.

Das Team von Schmidl wünscht allen Papas einen genussvollen Vatertag – vielleicht ja bei Kaffee, Mehlspeise und einer kleinen gemeinsamen Auszeit in der Wachau.

Spende mit Herz

Verantwortung endet für die Bäckerei Schmidl nicht an der Backstube. Seit vielen Jahren unterstützen wir Organisationen, die Kinder in schwierigen Lebenslagen helfen. Heuer übernehmen wir eine Kinderpatenschaft für herzkranke Kinder.  

Hilfe, die Familien stärkt 

Die aktuelle Spende der Bäckerei Schmidl kommt der Organisation Kinderpatenschaft Österreich zugute, die exklusiv Projekte von Herzkinder Österreich unterstützt. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, Familien mit herzkranken Kindern in besonders belastenden Lebenssituationen zur Seite zu stehen und dort Hilfe zu ermöglichen, wo sie dringend gebraucht wird. 

Herzkinder Österreich begleitet betroffene Familien von der Diagnose bis in den Alltag – mit Beratung, psychosozialer Unterstützung und konkreten Hilfsangeboten. Rund 700 Kinder kommen in Österreich jedes Jahr mit einer Herzfehlbildung zur Welt. Für ihre Familien beginnt damit oft ein herausfordernder Weg voller Sorgen, Mut und Hoffnung. Umso wichtiger ist es, in dieser Zeit Unterstützung und Halt zu erfahren – auch über die medizinische Versorgung hinaus.

Backen mit Verantwortung  

Für Barbara Schmidl ist die Unterstützung herzkranker Kinder eine besondere Herzensangelegenheit. Mit der Spende möchte die Bäckerei mithelfen, dass diese Kinder und ihre Familien Unterstützung bekommen – medizinisch, psychisch, organisatorisch und menschlich. 

Mehr Informationen zum Verein Herzkinder und seinen Aktivitäten unter Herzkinder | Österreichweite Anlaufstelle für herzkranke Kinder und ihre Familie 

Süße Tradition zum Welttag des Backens 

Am Welttag des Backens dreht sich alles um Mehl, Liebe und gelebte Handwerkskunst. Für unsere Schmidl Bäckerei ist dieser Tag mehr als ein Anlass – er ist eine Hommage an einen jahrhundertealten Betrieb, der Generationen verbindet. Backen steht für Heimat, für gemeinsames Genießen und für die kleinen Glücksmomente im Alltag. Was könnte also besser passen, als diesen Tag mit einer echten österreichischen Spezialität zu feiern? 

Die Wachauer Torte – ein Stück Geschichte  

Die Wachauer Torte ist eng mit der Region Wachau verbunden – bekannt für ihre sonnengereiften Marillen und ihre lange Backtradition. Doch das Besondere an dieser Torte ist ihre überraschende Kombination: Statt einer klassischen Fruchttorte erwartet uns eine luftige Schoko-Nuss-Masse, die durch eine feine Creme und – ganz typisch für Schmidl – durch fruchtige Marillenmarmelade ergänzt wird. 

Gerade dieses Zusammenspiel macht sie so einzigartig: 
– nussig und saftig im Teig 
– schokoladig und cremig in der Füllung 
– fruchtig-frisch durch die Marmelade 

Backen verbindet Generationen 

Der Welttag des Backens erinnert uns daran, wie wertvoll Traditionen sind – und wie schön es ist, sie weiterzugeben. Unsere Barbara Schmidl wuchs praktisch zwischen Mehlsäcken, Backblechen und dem Duft frischer Mehlspeisen auf. Bereits als Kind war sie mit Begeisterung in der Backstube ihrer Eltern dabei und lernte Schritt für Schritt die Kunst des Backens kennen. Besonders ihr Vater vermittelte ihr mit viel Geduld und Leidenschaft das traditionelle Bäcker- und Konditorhandwerk – eine Erfahrung, die die Schmidl Bäckerei bis heute prägt.

Das Originalrezept von Barbaras Großmutter wird bei uns in der Schmidl Bäckerei bis heute gut gehütet und mit viel Liebe weitergeführt. Jeder ist herzlich eingeladen, bei uns in der Bäckerei vorbeizukommen, ein Stück der originalen Wachauer Torte zu kosten und sich selbst von diesem besonderen Geschmack zu überzeugen. 
Für alle, die den besonderen Geschmack zuhause ausprobieren möchten, haben wir hier eine abgewandelte Variante der klassischen Wachauer Torte zusammengestellt: 

Zutaten (für eine 26 cm Springform) 

Für die Masse: 
7 Eier (getrennt)  
140 g Zucker oder Staubzucker  
140 g geriebene dunkle Schokolade  
140 g geriebene Haselnüsse oder Mandeln  
50 g Mehl  
optional: 1 TL Backpulver  
optional: 1 Stamperl Rum oder Marillenbrand  

Für Füllung & Glasur: 
ca. 200–300 g Schmidl Marillenmarmelade  
Schokocreme oder Schokoglasur  
geröstete Haselnüsse oder Mandeln zum Bestreuen 
 
Zubereitung 
Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform ausbuttern sowie bemehlen.  
Dotter und Zucker schaumig schlagen. Danach die Schokolade, Nüsse und das Mehl unterrühren. Wer möchte, kann die Masse mit etwas Rum oder Marillenbrand verfeinern.  
Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Anschließend den Teig in die Form füllen und etwa 50–60 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.  
Die Torte waagrecht halbieren, großzügig mit erwärmter Schmidl Marillenmarmelade füllen und wieder zusammensetzen.  
Zum Schluss die Torte mit Schokocreme oder Glasur bestreichen und mit gerösteten Nüssen dekorieren.  

Unser Tipp: Besonders aromatisch wird die Wachauer Torte, wenn sie vor dem Servieren einen Tag durchziehen darf. 

Eis, das nach Sommer schmeckt

Wenn die Temperaturen steigen, gibt’s bei uns nur eine Antwort: Eis. Und zwar richtig gutes. Cremig, intensiv im Geschmack und mit genau dem perfekten Schmelz, der jeden Löffel zum kleinen Genussmoment macht. Und ja – unser Eis darf ruhig ein bisschen schneller schmelzen. Denn genau das ist ein gutes Zeichen: für echtes Handwerk, natürliche Zutaten und den bewussten Verzicht auf künstliche Stabilisierung. 

Echte Marille, echter Geschmack 

Ein echtes Must-try: unser Marilleneis aus echten Wachauer Marillen. Sonnengereift, fruchtig und einfach unverwechselbar – wie ein Sommer in der Wachau. Die Früchte kommen dabei direkt aus der Wachau. Näher an der Region geht’s kaum. 

Auch sonst ist für jeden Geschmack etwas dabei: von frischen Fruchteis-Klassikern wie Erdbeere und Himbeere bis hin zu cremigen Milcheissorten. Und weil Genuss für alle da sein soll, gibt’s bei uns auch vegane und laktosefreie Varianten.

Hinter jeder Sorte steckt echtes Handwerk. Unsere Konditorinnen – darunter Rosi und Lukas– entwickeln die Rezepturen selbst und setzen auf frische Zutaten statt künstlicher Zusätze. 

Das Ergebnis? Eis, das man nicht nur schmeckt, sondern erlebt. Ein Löffel – und du bist mitten im Sommer. 

Unser Tipp für den perfekten Eisgenuss: Eis nicht eiskalt direkt aus der Vitrine genießen, sondern ihm kurz Zeit geben. So können sich die Aromen voll entfalten – für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis. 

Ostern in der Wachau: Wo Tradition feinen Genuss trifft 

Wenn in der Wachau der Frühling erwacht, beginnt auch in unserer Backstube eine ganz besondere Zeit. Seit 1780 wird bei uns mit regionalen Zutaten, viel Handarbeit und echter Leidenschaft gebacken – Werte, die bis heute unverändert geblieben sind. Ostern hat seinen ganz eigenen Duft: frisches Brot, süßer Germteig, warme Butter. Für viele ist genau das der Moment, in dem das Fest beginnt. 

Was bei der Osterjause nicht fehlen darf 

Ein zentraler Brauch in Österreich ist eine herzhafte Osterjause, die traditionell am Karsamstag oder Ostersonntag genossen wird. Dabei dürfen klassische Zutaten wie Geselchtes (Osterschinken), Eier, würziger Kren und frisches Gebäck nicht fehlen.
Passend dazu gibt es bei uns eine Vielzahl an Spezialitäten, die sowohl die Osterjause als auch das Osterfrühstück perfekt ergänzen:

– Osterpinzen in verschiedenen Größen für den festlich gedeckten Tisch
– Flaumige Brioche-Variationen wie Osterhasen, Nester und Laufhasen
– Saftige Oster- sowie Schokolämmer aus feinem Sandkuchenteig
– Süße Köstlichkeiten wie Punschkuppeln, Sacherkuppeln, Ischlertörtchen sowie ein österlicher Karottenkuchen mit Marzipankarotten

Eierpecken: Brauchtum trifft Frühlingsfreude

Beim Osterbrunch darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Beim traditionellen Eierpecken wird getestet, wessen Ei das stärkste ist – ein kleiner Wettkampf, der garantiert für gute Stimmung sorgt. Und ganz nebenbei steckt auch jede Menge Geschichte dahinter: Das Ei steht seit jeher für Fruchtbarkeit und neues Leben. Schon früh wurden Eier – ursprünglich in Rot als Zeichen für das Blut Christi – gefärbt und sogar als Grabbeigaben verwendet.

Unser Tipp für einen unkomplizierten Osterbrunch: 

Für einen gelungenen Osterbrunch braucht es gar nicht viel – nur gute Zutaten: 
Frisches Marillenbrot in Scheiben schneiden, mit Frischkäse bestreichen und mit Osterschinken oder mildem Käse belegen. Dazu ein gekochtes Ei, etwas Kren und frische Kräuter – fertig ist eine einfache, aber besondere Kombination. Wer es süßer mag, ergänzt mit Brioche und etwas hausgemachter Marillenmarmelade. So wird Ostern ein Fest für alle Sinne – wir wünschen eine frohe Osterfeier! 

Bestelle deine Lieblingsprodukte ganz einfach vorab – per Mail an office@schmidl-wachau.at oder telefonisch unter +43 2711 224 

Frauenpower in der Backstube

Am Weltfrauentag am 8. März feiern wir die Stärke, den Mut und die Leistungen von Frauen – damals wie heute. Ein schöner Anlass, um mit einem hartnäckigen Klischee aufzuräumen: Bäcker ist kein Männerberuf. War er nie. Und ist er es heute schon gar nicht mehr.

Was viele nicht wissen: Die Geschichte des Brotbackens ist weiblich geprägt. Schon vor mehreren tausend Jahren waren es vor allem Frauen, die Getreide mahlten, Teige ansetzten und Brot backten – zunächst im eigenen Haushalt, später auch für die Gemeinschaft. Frauen gehören also seit jeher ganz selbstverständlich zum Bäckerhandwerk.

Eine echte Heldin

Auch in der Bäckerei Schmidl spielen Frauen eine besondere Rolle. Eine davon war  die Ururgroßmutter unserer aktuellen Geschäftsführerin Barbara Schmidl. Als ihr Mann im 19. Jahrhundert überraschend verstarb, führte diese die Bäckerei weiter – eine mutige Entscheidung in einer Zeit, in der Frauen noch selten Unternehmen leiteten.1857 übersiedelte sie den Betrieb an den heutigen Standort im Haus Nr. 21 in Dürnstein. Genau hier befindet sich bis heute unsere Backstube. Für uns ist sie eine echte Pionierin und Heldin der Familiengeschichte.

Leidenschaft geht weiter

Bei Barbara Schmidl war es Liebe auf den ersten Blick. Sie ist mit der Bäckerei aufgewachsen – die Wohnung ihrer Eltern lag direkt über dem Betrieb. Schon als Kind war sie in der Backstube unterwegs und half mit, wenn viel zu tun war. Für sie war früh klar, dass ihr Weg ins Handwerk führen würde. 2014 übernahm sie schließlich den Familienbetrieb.

Heute ist sie die zweite Frau an der Spitze unserer Bäckerei – und noch immer eine der wenigen Bäckerinnen in Österreich. 

Bäckerinnen Mythen

Wir finden: Es ist an der Zeit, dass mehr Frauen unser Handwerk für sich entdecken. In der Konditorei sind wir bereits mehr Frauen. In der Backstube arbeiten wir noch daran, mit Klischees aufzuräumen und noch mehr Bäcker:innen für uns zu gewinnen.

Kraft

Als echter Handwerksbetrieb machen wir zwar bis heute die meisten Produktionsschritte per Hand. Für so manche der früher körperlich anstrengenden Tätigkeiten haben wir heute Hilfsmittel, wie etwa Teigmischmaschinen. Beim Mischen, Kneten, Formen und Backen kommt es nicht (nur) auf die Kraft an, sondern auf das Gefühl für den Teig und die Liebe zur Backkunst.

Arbeitszeiten

Ja, Bäcker:innen stehen früh auf. In diesem Punkt machen auch wir keine Ausnahme. Schließlich soll ja das Brot und Gebäck frisch gebacken im Geschäft und bei unseren Kunden landen. Dafür bleibt mehr Tagesfreizeit.

Einen schönen Frauentag …

Zum Weltfrauentag möchten wir Frauen ermutigen, das Bäckerhandwerk kennenzulernen. Mit Barbara Schmidl haben wir nicht nur eine leidenschaftliche Bäckerin und Konditorin als Geschäftsführerin, sondern auch ein starkes Rollenvorbild. Und natürlich sind unsere Brote, Gebäcke, Mehlspeisen und Torten zum Verlieben gut.

14. Februar Valentinstag

Der Valentinstag – der Tag der Liebe, der Romantik, der kleinen Aufmerksamkeiten… und, seien wir ehrlich, der süßen Versuchungen. Doch woher kommt dieser Tag eigentlich, der jedes Jahr am 14. Februar die Herzen höherschlagen lässt? 
 
Seinen Ursprung hat der Valentinstag angeblich im alten Rom. Dort soll ein gewisser Bischof Valentin heimlich Paare getraut haben, obwohl der Kaiser es verboten hatte. Weil Liebe eben nicht immer auf Gesetze hört, sondern auf den Bauch (oder das Herz), wurde Bischof Valentin später heiliggesprochen – und so entstand der „Valentinstag“. Im Laufe der Jahrhunderte kam der Brauch nach England, Frankreich und schließlich in die ganze Welt. Heute ist er längst mehr als nur der „Tag der Verliebten“. 

Kleine Geste, große Wirkung  

In Japan schenken Frauen am Valentinstag nicht nur ihrem Partner Schokolade – sondern auch Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern. In Finnland heißt der 14. Februar sogar Ystävänpäivä – „Freundschaftstag“. Hier wird gefeiert, was zählt: die Verbindung zueinander.  

Egal ob für die große Liebe, die beste Freundin oder den Lieblingskollegen – am Valentinstag geht’s nicht um das größte Geschenk, sondern um ehrliche Aufmerksamkeit. Manchmal reicht eine süße Kleinigkeit, um jemandem den Tag zu versüßen – im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht ein Ischler Törtchen, ein frisch gebackenes Himbeermousse Herz oder eine liebevoll verzierte Torte. Denn nichts sagt so charmant „Ich finde dich süß“ wie etwas, das genauso schmeckt! 

Tipps aus unserer Backstube 

Zum Valentinstag gibt es bei uns in der Bäckerei  Schmidl süße Aufmerksamkeiten wie Sacher-Punschwürfel, Blume im Topf, Himbeermousse Herz, ein liebevoll verziertes Herz, Ischler Törtchen mit Motiven oder Herz-Kekse. Garantiert so köstlich wie sie aussehen! 

Faschingszeit ist Krapfenzeit

Ab 26. Jänner gibt es bei uns in der Bäckerei Schmidl wieder Faschingskrapfen! Und damit beginnt die Qual der Wahl: Klassisch mit Marille? Extra süß mit Vanille? Nussig mit Nougat und Haselnusskrokant? Fruchtig mit Powidl und Mohn? Oder doch im Dubai-Style mit Pistaziencreme? Über die Lieblingsfüllung kann man bekanntlich streiten, über den Krapfen aber nicht. Der muss flaumig und saftig sein und zum Anbeißen gut.

Für uns in der Bäckerei Schmidl ist der perfekte Krapfen eine echte Wissenschaft. Erst letztes Jahr haben wir nach langem Tüfteln unser Familienrezept nochmals verbessert und setzen beim Krapfenteig seither auf Rohmilch, echte Eier, frische Butter, unbehandeltes Mehl, Kristallzucker, Vanille und einen Schuss Rum. Wichtig ist uns auch eine lange Rastzeit, damit der Teig sein Aroma perfekt entfalten kann, das händische Formen zu Krapfen und natürlich die richtige Backtemperatur des Öls von rund 170°C. Ganz schön viel Aufwand, oder? Aber unsere Krapfen gehören nicht umsonst zu unseren Bestsellern. Man schmeckt unsere Krapfenliebe schon beim ersten Biss, und das schon seit mehr als 200 Jahren. So lange werden bei uns nämlich schon Faschingskrapfen gebacken. Auch wenn wir nicht die ersten waren, wie ein Blick in die Geschichte der Krapfen zeigt…

Vom Craphus zum Krapfen

Krapfen waren traditionell ein Faschingsgebäck, die schon im Mittelalter – damals noch unter dem Namen Craphus – in Klöstern gebacken wurden. Vor der Fastenzeit sollte man noch einmal möglichst reichhaltig essen, damit das Fasten nicht zu sehr am Körper zehrt.

Vom mittelalterlichen Craphus zum Krapfen war es dann nur noch ein kleiner Schritt. Auch eine Wiener Hofratsköchin namens Cäcilie Krapf, die im 17. Jahrhundert für ihre mit eingemachten Früchten gefüllten Cillykugeln bekannt war, soll an der Namensgebung nicht unschuldig sein. Auf jeden Fall hat sie Krapfenrezepte mit süßer Füllung populär gemacht. Und tatsächlich erfreuten sich Faschingskrapfen sich bald in allen gesellschaftlichen Schichten einer großen Beliebtheit. Wenn man den Gerüchten glauben darf, dann wurden während des Wiener Kongresses im Jahr 1815 rund 10 Millionen Krapfen gegessen. Und auch Krapfenwettessen sind überliefert, diese sollen besonders bei Studenten sehr beliebt gewesen sein.

Unsere Krapfen

Unsere Krapfen laden eher zum Genussessen als zum Wettessen ein, wobei es nicht bei einem bleiben könnte. Denn unsere Krapfen haben mit Sicherheit Suchtpotenzial.

Einmal Marille bitte

Am beliebtesten ist nach wie vor der klassische Marillenkrapfen, gefüllt mit selbstgemachter Marillenmarmelade und in Zucker gedreht. Doch unsere neuen Sorten machen dem Klassiker durchaus Konkurrenz.

Von cremig bis fruchtig

Nicht nur unsere Vanillekrapfen mit weißer Schokoladenglasur und unsere Nougatkrapfen mit Schokolade-Haselnusskrokant haben ihre treuen Fans. Auch unsere Powidl-Krapfen, gefüllt mit fruchtig-herbem Powidl und bestreut mit Mohn und Zucker sorgen für neue Geschmackserlebnisse.

Dubaikrapfen mit Pistaziencreme und einer pistaziengrüßen Glasur aus Schokolade und Pistaziensplitter

Im Dubai-Style

Neu ist auch der Dubai-Krapfen, gefüllt mit köstlicher Pistaziencreme mit einer pistaziengrünen Glasur aus Schokolade und Pistaziensplitter.

Guten Apetit

Weihnachtlicher Keksgenuss

Welche Weihnachtskekse machen Weihnachten aus?

Team Vanillekipferl? Oder doch Linzer Augen? Oder darf etwas mehr Schokolade sein? Gerade bei Weihnachtskeksen sind die Geschmäcker oft verschieden. Wie gut, dass unsere „Weihnachtliche Keksvariationen“ mit je 18 verschiedenen, liebevoll handgemachter Kekssorten für jeden Geschmack das richtige Keks enthalten: vom klassischen fein-mürben Vanillekipferl über Linzerstangerl mit süßer Marmelade bis hin zu knackigen Cornflakes Busserl.

Mein Lieblingskeks …

Auch bei uns in der Bäckerei Schmidl hat so jede und jeder mindestens eine Lieblings-Kekssorte. Maria, Gerhard, Moritz und Martina stellen euch ihre ganz persönlichen Favoriten vor.

Gerhard und Maria

Lieblingskeks
Maria: Vanillekipferl & Linzeraugen, weil sie einfach auf der Zunge zergehen.
Gerhard: Alles, was dunkel ist – mit viel Schokolade. Weil ich ein totaler Schoko-Liebhaber bin.

Selber backen oder genießen?
Maria: Ich backe gerne selber.
Gerhard: Obwohl ich Bäcker bin, lass ich mich lieber von anderen verwöhnen.

Sofort essen oder warten?
Maria: Ich koste sofort, aber zu Weihnachten werden sie dann offiziell verspeist.
Gerhard: Ich kann nicht so lange warten, bei mir werden sie sofort gegessen.

Moritz

Lieblingskeks
Vanillekipferl & Nero, weil sie mich an Weihnachten erinnern.

Selber backen oder genießen?
Selber backen – dann schmeckt’s viel besser.

Sofort essen oder warten?
Sofort essen.

Gemeinsam oder alleine backen?
Gemeinsam – da ist es viel lustiger.

Keksteig oder fertige Kekse?
Beides.

Martina

Lieblingskeks
Linzeraugen mit Ribiselmarmelade, weil sie buttrig und leicht sind.

Selber backen oder genießen?
Nur genießen.

Sofort essen oder warten?
Sofort essen.

Keksteig oder fertige Kekse?
Keksteig wird auch genascht.

Wenn ich nur aufhören könnt …

Das denken sich sich wohl einige von euch. Und es ist wohl eine Tatsache, dass der Genuss von Weihnachtskeksen ein weihnachtliches Glücksgefühl erzeugt. Egal ob gekostet, heimlich genascht oder doch erst zu Heiligabend. Wichtig ist auf jeden Fall, dass genügend Kekse Zuhause sind. In unserer Weihnachtsbäckerei gibt es neben Weihnachtlichen Keksvariationen auch Kletzenbrot, Kokosbusserln und Florentiner. Schaut doch einfach bei uns vorbei in Dürnstein oder Krems.

Weihnachtskarte mit Geschichte

Viele Kundinnen und Kunden freuen sich jedes Jahr darauf: Unsere Weihnachtskarte, gestaltet von Daniel Domaika, ist auch heuer wieder ein Kunstwerk. Der im Baskenland geborene Künstler lebt und arbeitet seit über zehn Jahren in Krems. Und fast genauso lange entwirft er schon unsere Weihnachtskarten und erzählt dabei immer ein Stück Schmidl Geschichte.

Daniel Domaika im Interview

Wir haben Daniel gefragt, wie er sich Inspiration holt und jedes Jahr ein Unikat schafft.

Wie gehst du ein Projekt wie unsere Weihnachtskarte an?

Bevor ich mit einem Projekt beginne, muss ich persönlich und familiär eine Verbindung herstellen, unabhängig von der Technik oder dem Material. Ich muss eine Geschichte wissen und erzählen können. Nachdem ich schon seit neun Jahren die Weihnachtskarte für die Schmidl-Panaderia entwerfe, kenne ich Barbara Schmidl schon gut. Und wir beide wissen nach einem Kaffee, wo wir anfangen können.

Welche Geschichte erzählst du heuer?

Diesmal sollte das 120-jährige Jubiläum des Wachauer Laberl geehrt werden. Deshalb sind wir zurück zu einer traditionellen Illustration gegangen, bei der Papier und Tinte den Sinn dieser unvergleichlichen Bäckerei in der Wachau inszenieren.

Du bist bekannt dafür deine Liebe zum Detail…

Schmidls charakteristischer Weihnachtsmann hält das Wachauer Laberl in Händen. Das ikonische Produkt dieses Familienunternehmens scheint dabei wie eine Sonne in einer Landschaft. Wer genau hinsieht, kann die Burgruine Dürnstein entdecken. Die Waage steht für den Stolz, die Leichtigkeit und die Schwierigkeit des Gewichts der Jahre. Der Nudelwalker erzählt von Arbeit, Engagement und Disziplin.

Wer entdeckt die Details?

Vielen Dank an Daniel Domaika für den Einblick in seine Arbeit. Auch für uns sind unsere Weihnachtskarten mehr sind als Weihnachtsgrüße. Sie sind ein Stück Identität – für die Bäckerei und für alle, die sie bekommen. Und heuer erzählen sie über ganz besonderes Jubiläum: 120 Jahre Wachauer Laberl.

Über Daniel Domaika