Gar nicht altbacken

Fluffige Osterpinzen, süßes Osterlamm, frisch gebackenes Brot oder saftiger Osterschinken: Beim österlichen Brunch ist der bunt dekorierte Tisch voll mit Leckereien, auf die wir uns die ganze Fastenzeit über gefreut haben. Nach den Feiertagen können dann schon mal die einen oder anderen Restln überbleiben. Zum Wegwerfen sind aber Brioche, Pinzen, Brote und Gebäck viel zu schade. Deshalb haben wir ein paar Ideen für einfache und schmackhafte Resteverwertung gesammelt. So zaubert ihr neue Speisen und helft mit, Lebensmittelabfälle zu reduzieren.   

Ymerdrys (Knuspermüsli) aus altgebackenem dunklem Brot


Wer in der Früh gerne mit Joghurt mit Müsli und frischem Obst in den Tag startet, wird dieses dänische Rezept lieben. Altbackenes Roggen-, Vollkorn- oder Körnerbrot wird bei „Ymerdrys“ in ein köstliches Knuspermüsli verwandelt. Besonders gut eignet sich unser Roggenvollkorn- oder Krustenbrot für dieses Rezept.

Zutaten

  • 250 g altbackenes Roggen-, Vollkorn- oder Körnerbrot
  • 40 g (brauner) Zucker oder 1EL Honig
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben mit Gewürzen und Aromen spielen: Zimt, Vanille, Lebkuchengewürz, Kakao

Zubereitung

  • Schneide das altbackene dunkle Brot in grobe Würfel und zerkleinere es im Standmixer weiter.
  • Je mehr du die Brotwürfel zerkleinerst, desto feiner wird dein Müsli. Wenn du es besonders knusprig haben möchtest, mixe die Krümel etwas weniger.
  • Eine Prise Salz und Gewürze deiner Wahl unter die Brotstücke mischen, mit Zucker oder Honig süßen und auf einem Backblech verteilen.
  • Nur mehr bei 190 Grad im Ofen für circa 10-15 Minuten backen und gelegentlich mit einem Löffel wenden. Et voila! Fertig ist dein „Ymerdrys“. 

Am besten lagerst du dein Müsli in einem gut verschließbaren Glas. Zum Verfeinern deines Knuspermüslis kannst du natürlich noch gerne Nüsse, Samen, Schokonibs oder getrocknete Früchte hinzufügen. 

Toskanische Brotsuppe „Ribollita“

 „Ribollita“ ist eine herzhafte Bauernsuppe aus der Toskana und bedeutet übersetzt so viel wie „aufgewärmt“. Und tatsächlich wärmt diese Suppe zu jeder Jahreszeit nicht nur unseren Magen sondern auch die Seele. Ihren besonderen Geschmack und ihre sämige Konsistenz bekommt die „Ribollita“ durch  ihre Hauptkomponente: altgebackenes Weißbrot. Super eignen sich altgebackenes Baguette, Ciabatta oder Weizensauerteigbrot. 

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Karotten
  • 4 Stangen Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Blätter Grünkohl
  • 2 Zweige Thymian
  • 200 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 300 g weiße Bohnen im Glas
  • 600 ml Gemüsefond
  • Optional: 50 ml Weißwein 
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 50 g Parmesan
  • 1 altgebackenes Baguette

Zubereitung

  • Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Karotten, Sellerie, Lauch und Kohlblätter ebenfalls klein schneiden.
  • In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Lauch darin anschwitzen, dann Knoblauch, Karotten und Sellerie hinzufügen und anbraten. Falls gewünscht, mit etwas Weißwein ablöschen.
  • Den Gemüsefond, die Tomatenstücke und den Thymian hinzufügen und die Suppe bei niedriger Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  • Danach die Bohnen und die Kohlblätter zur Suppe geben und weitere 2 Minuten köcheln lassen.
  • Etwa ein Drittel der Suppe entnehmen, mit einem Stabmixer fein pürieren und dann zurück in den Topf geben.
  • Mundgerechte Brotstücke in die Suppe zupfen und noch etwa 5 Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind.
  • Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehobeltem Parmesan garnieren. Heiß servieren und genießen!
  • Als vegane Variante der Suppe kann der Parmesan auch einfach weglassen werden.

Osterpinzen-Restl-Auflauf mit Beeren

Wer nach den Feiertagen noch immer nicht genug von süßen Leckereien hat, wird sich über den Osterpinzen-Restl-Auflauf mit Beeren freuen. Unsere Osterpinzen eignen sich am besten, es können aber auch die Restln von Briochestriezeln, Kipferl oder Croissants verarbeitet werden. Mit Beeren je nach Saison und persönlichen Belieben getoppt, lässt sich der Auflauf zu jeder Tageszeit warm, aber auch kalt genießen. 

Zutaten für 6 Portionen

  • 400 g Pinzen
  • 250 g Beeren
  • 230 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 120 ml Schlagobers
  • 120 ml Milch
  • 2 TL Vanillemark

Zubereitung

  • Das Backrohr auf 175 Grad Celsius vorheizen. 
  • Die Pinze grob zerkleinern und in eine Auflaufform schichten.
  • Die Beeren gleichmäßig darüber verteilen.
  • Frischkäse, Eier, Sahne, Zucker und Vanillemark gründlich vermengen und über die Beeren-Pinze-Mischung gießen.
  • In das vorgeheizte Backrohr schieben und etwa 40 Minuten backen lassen. Wenn der Auflauf zu schnell bräunt, mit Alufolie abdecken. 
  • Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Das Geheimnis unserer Osterpinzen

Bei einem Osterbrunch, zum Kaffee oder beim Frühstück darf eine flaumige Butterpinze nicht fehlen.

Ursprünglich kommt die Pinze ja aus Italien und fand erst im 19. Jahrhundert den Weg nach Österreich. Aber sie konnte sich rasch einen fixen Platz am Ostertisch sichern. Auch wir in der Bäckerei Schmidl lieben Osterpinzen. Und unsere besonders. Mit ihrer goldbraunen weichen Kruste, ihrer saftig-flaumigen Konsistenz, ihrem vollen Aroma und der frischen Note von Vanille und Zitrone schmeckt unsere Osterpinze besonders köstlich und ist fluffig leicht wie eine Wolke. Dank ihrer dezenten Süße kann sie je nach Belieben mit Marmelade, aber auch mit Butter, Schinken und Kren genossen werden.

Oft werden wir nach dem Rezept für unsere Osterpinze gefragt – für uns Bäcker ist das immer eine heikle Angelegenheit, schließlich stecken in jedem Produkt Liebe, Leidenschaft und jahrelange Erfahrung. Trotzdem haben wir ein Rezept vorbereitet, das bestimmt gelingen wird.

Zutaten

  • 500 g Mehl glatt
  • 30 g Germ
  • Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Anis
  • 1 ML Kardamom
  • 100 Gramm geschmolzene Butter
  • 4 frische Eidotter
  • 70 g Feinkristallzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml lauwarme Milch 
  • Ei-Milch-Gemisch zum Bestreichen

Zubereitung

  • Am Vorabend bereiten wir unsere Geheimzutat vor: Ein großzügiger Schuss Wein wird mit einem Teelöffel Anis vermischt. Die Mischung über Nacht ziehen lassen. 
  • Als Nächstes geht´s an das Dampfl. Die frische Milch lauwarm erwärmen und mit einer Prise Zucker verrühren. Den Germ darin auflösen und mit ein wenig Mehl zu einem dicken Brei rühren. Die fertige Masse mit ein wenig Mehl bestreuen und an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. 
  • In der Zwischenzeit den Anis-Wein abseihen. 
  • Die Schale der Bio-Zitrone in den Dotter reiben und eine Prise Salz, 1 Messlöffel Kardamom, Vanillezucker und den restlichen Zucker hinzufügen. Diese Mischung verrühren. 
  • Die Dottermischung, Butter, den Anis-Wein und das restliche Mehl mit dem Dampfl zu einem glatten Teig abschlagen. Jetzt den Teig für 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. 
  • Jetzt geht´s an unsere Osterpinzen: Nachdem der Teig gerastet hat, in 7 Stücke á 14 dag unterteilen. Stücke unter kräftigem Druck zu geschliffenen Kugeln formen. Auf das Backblech legen, mit der Mischung aus Ei und frischer Milch bestreichen und zugedeckt noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. 
  • In der Zwischenzeit das Backblech mit Backpapier belegen und das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. 
  • Die Pinzen vorsichtig mit einer Schere dreimal einschneiden, anschließend gleich in den vorgeheizten Backofen geben und bei 180 Grad auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten goldgelb backen. 
  • Osterpinzen ein wenig auskühlen lassen und mit leicht warmer, frischer Marmelade genießen.

Aber natürlich könnt ihr Osterpinzen auch bei uns in der Bäckerei Schmidl in Dürnstein sowie Krems kaufen. Wir backen schon jetzt in der Fastenzeit eifrig Osterleckereien. Auch heuer gibt es wieder eine bunte Mischung aus Osterpinzen in drei Größen, Brioche-Osternester, Oster- und Schokolämmer sowie Brioche-Laufhasen und Brioche-Osterhasen mit Marzipanverzierung.  Für Naschkatzen haben wir außerdem Punschkuppeln, Sacherkuppeln, Ischlertörtchen und Linzeraugen mit Ostermotiven sowie frische Karottenkuchen und Marzipankarotten im Programm. Liebhaber von Herzhafterem können sich auf frische saisonale Bärlauchweckerl und -baguettes freuen. Und wir freuen uns auf euch!

Narrisch guat

Ein Fasching ohne Krapfen ist für uns undenkbar.

Seit 11.11., 11.11 Uhr hat die „narrische“ Zeit begonnen und mit ihr die Hochsaison für Faschingskrapfen. Auch bei uns in der Bäckerei Schmidl werden vor allem seit Jahresbeginn 2024 täglich Krapfen gebacken. Ein guter Krapfen ist für uns flaumig, saftig mit einer süßen Füllung und schmeckt nach mehr! Am beliebtesten sind unsere klassischen Krapfen, gefüllt mit unserer selbstgemachten Marillenmarmelade aus echten Wachauer Marillen, aber auch Nugat- oder Vanillecremefüllung haben ihre Fans. Wir sind der Meinung: Über die Füllung kann man streiten, nicht aber über den Krapfen selbst.

Wie gelingt ein perfekter Faschings­krapfen? 

Für den Geschmack und die Saftigkeit sind vor allem drei Dinge entscheidend: Eier, echte Butter und eine lange Rastzeit. So wird der Krapfen wunderbar flaumig und saftig. Wir formen die Krapfen auch nach wie vor händisch, weil sie einfach besser schmecken.

Der Teig ist allerdings nur die halbe Miete. Beim Ausbacken ist ein hitzebeständiges und geschmacksneutrales Fett und die richtige Temperatur von 160°C entscheidend. Nur so wird der Krapfen gut durchgebacken, saugt aber nicht zuviel Fett auf. Tipp: Einfach ein kleines Stück Teig in das heiße Fett hineingeben. Wenn es gleich aufsteigt und sich Bläschen um den Teig bilden, dann hat das Fett die ideale Krapfentemperatur. 

Unser Rezept zum Nachbacken

  • Zutaten für 30 Krapfen:
  • 1 Würfel Germ
  • 200 ml Milch
  • 500 g glattes Mehl
  • 80 g Zucker
  • 6 Dotter
  • 2 Eier (ganz)
  • 5 g Salz
  • 10 g Vanillezucker
  • 10 g Zitronenzeste
  • 40 g Rum
  • 80 g Butter (flüssig)
  • Mehl zum Bestauben
  • Fett zum Ausbacken

Zubereitung

  • Aus 5 Esslöffeln Mehl, 1 Esslöffel Zucker, zerbröseltem Germ und 100 ml Milch ein Dampfl anrühren, abdecken und im Backrohr bei 30 °C ca. 10-15 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit Feinkristallzucker, Dotter und Eier mit dem Handmixer über einem Wasserbad aufschlagen. Eimasse vom Herd nehmen. Rum, Vanillezucker, Zitronenzesten und die restliche Milch hinzugeben und gut verrühren.
  • Dampfl aus dem Ofen nehmen und dem restlichen Mehl sowie der Dottermasse vermischen. Salzen, leicht anschlagen und die flüssige Butter dazugeben. Gut durchkneten, bis sich Blasen bilden.
  • Den Teig mit Mehl bestauben und zugedeckt bei ca. 30 °C im Backrohr aufgehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Dann nochmals durchkneten, wieder mit Mehl bestauben und abgedeckt nochmal für 1 Stunde ins Backrohr geben.
  • Teig in 30 Portionen teilen. Teig ohne Mehl auf die Arbeitsfläche legen und im Stand zu Knödeln drehen. Blech mit viel Mehl bestauben. Knödel mit der Naht nach unten aufs Blech setzen. Nochmal mit Mehl bestreuen, Krapfen flach drücken, und 15 Minuten rasten lassen.
  • Fett in einen Topf geben und auf 160 °C erhitzen. Krapfen vorsichtig einlegen und mit geschlossenem Deckel 3 Minuten backen. Deckel abnehmen, Krapfen umdrehen und nochmal 3 Minuten – diesmal ohne Deckel – backen lassen.
  • Krapfen auf einer Küchenrolle abtropfen lassen. Für die Füllung fein passierte Marmelade erwärmen, in einen Dressiersack mit kleiner Tülle füllen. Marmelade in die Krapfen spritzen, dabei fest andrücken.
  • Zum Schluss mit Staubzucker bestreuen

Restlessen

Was tun mit harten Semmeln, Brioche oder Brot? Wir haben Rezeptideen.

Gerade der Weihnachtseinkauf ist oft ein Balanceakt. Man möchte nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig auftischen. Besonders bei Brot und Gebäck ist es schwierig, die richtige Menge zu kalkulieren. Dabei kann man Reste klug und pfiffig verwerten. Wir in der Bäckerei Schmidl sind Meister darin. Schließlich wollen auch wir nichts unnötig wegwerfen. Wir haben für euch Rezeptideen für Resteverwertung zusammengetragen.

Armer Ritter

Aus einem schon trockenen, harten Briochewecken oder Toast zaubern wir gerne einen „Armen Ritter“. Das schmeckt vor allem nicht nur den Kindern gut, sondern auch den großen Naschkatzen und ist extrem einfach in der Zubereitung. 

Zutaten
4 Scheiben Brioche oder Toast
125 ml Milch
1 Ei
2 EL Zucker
Butter
Zum Garnieren: Zimt, nach Belieben Apfelmus

Zubereitung
Milch mit Ei und Zucker verquirlen, die Brotscheiben in die Mischung einlegen bis sie die Flüssigkeit aufgenommen haben. In einer Pfanne Butter erhitzen und die Scheiben goldbraun braten. Nach Belieben mit Zimt bestreuen und Apfelmus dazu reichen. Und schon ist ein warmes Frühstück oder schnelles Abendessen fertig.

Variation Pofesen
Im Unterschied zum Armen Ritter werden bei Pofesen die Brotscheiben vor dem Einweichen und Braten noch mit Marmelade gefüllt. Klassisch für die Wachau mit Marillenmarmelade oder auch mit Powidl.

Knusprige Croutons

Alle Brotreste lassen sich zu knusprigen Croutons rösten. Dazu einfach Gebäck in kleine Würfeln schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun rösten. Wer möchte, kann die Croutons auch mit Salz, Kräutern und Knoblauch verfeinern. Croutons verleihen allen Salaten einen knusprigen Biss.

Zwiebelsuppe
Trockenes Weißbrot kann zu einer wunderbaren Suppeneinlage werden. Wir in der Bäckerei Schmidl lieben vor allem Zwiebelsuppe. 

Zutaten
4 Scheiben Weißbrot
3 Zwiebeln
150ml Weißwein
800 ml Gemüse- oder Rindssuppe
8 EL geriebenen Käse (z.B. 4 EL Gouda, 4 EL Parmesan)
Salz, Pfeffer
Nach Belieben Schnittlauch
Öl

Zubereitung
Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden, in einem Topf mit etwas Öl anrösten und mit Suppe aufgießen. In der Zwischenzeit die Brotscheiben mit Käse bestreuen und im Ofen gratinieren. Sobald der Käse geschmolzen ist, je eine Scheibe in einen Suppenteller legen und mit Suppe aufgießen. Schnittlauch in feine Ringe schneiden und darüberstreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Winterlicher Brotsalat

Perfekt für einen Brotsalat sind altbackene Brezen und Brot. In Italien heißt er Panzanella und gilt als klassisches Restlessen. Bekannt ist er vor allem als sommerlicher Salat mit Tomaten, Gurken und Blattsalaten. Doch Brot harmoniert auch gut mit winterlichen Gemüse- und Salatsorten. Unsere Lieblingsvariante.

Zutaten
4 Scheiben Brot
1 Radicchio
100 g Vogerlsalat
1 Zwiebel
2 Rote Rüben
1 Birne
1 Zitrone
4 EL Öl
Salz, Pfeffer
Zum Garnieren: 2 EL Walnusskerne, Ziegenfrischkäse

Zubereitung
Die roten Rüben schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln, Salzen und bei 200° C 10 Minuten grillen. In der Zwischenzeit den Radicchio in feine Streifen schneiden, waschen und trocken schütteln. Den Vogerlsalat waschen, zerpflücken und ebenfalls trocken schleudern. Die Birne in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel in Ringe. Alle Zutaten in eine große Salatschüssel geben. Die Brotscheiben würfeln und in einer Panne mit 1 EL Öl goldbraun rösten. Aus Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren. Über den Salat gießen und gut durchmischen. Rote Rüben dazufügen, mit den Brotwürfeln bestreuen und mit Ziegenkäse sowie Walnusskernen garnieren.

Aufgebacken

Tipps für frisches Gebäck über die Weihnachtsfeiertage!

Heute verraten wir dir tolle Tipps, wie du dein Brot und Gebäck länger frisch hältst, damit du auch über die Feiertage frisches Gebäck genießen kannst!

Unsere Tipps

1. Die richtige Lagerung
Bewahre dein Gebäck in einem Plastiksackerl an einem trockenen Ort auf. Der Kühlschrank ist als Lagerort keine gute Wahl, weil darin die Feuchtigkeit zu hoch ist.

2. Richtig aufbacken
Zähes Gebäck kannst du ganz einfach in ein paar Minuten wieder frisch bekommen: Zunächst heize dein Backrohr auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vor. Besprühe dann mit etwas Wasser dein Gebäck und lass es für ca. 2 Minuten backen… und Voilá!

3. Tiefgefrorenes Gebäck:
Wir haben auch tiefgefrorenes Gebäck für dich, das du dir nach Bedarf jederzeit zuhause aufbacken kannst!

Wir spenden…

Für das Café Downtown in Rappottenstein.

Wir in der Bäckerei Schmidl haben uns heuer ein besonderes Projekt für unsere Weihnachtsspende ausgesucht: das Café Downtown in Rappottenstein. Mit diesem Café soll jungen Menschen mit Down Syndrom eine Berufsausbildung und damit ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Noch ist das Projekt in der Planungsphase, aber jeder Tag und jede Spende ist ein Schritt in Richtung Eröffnung.

Kinder und Jugendliche mit Down Syndrom brauchen Chancen

Die Initiatorin Kathrin Jungwirth ist selbst Mutter eines Kindes mit Down Syndrom und Gründerin des Vereins Handsupfordown, der sich für Menschen mit Down Syndrom einsetzt – für Therapien sowie für ihre Förderung in Kindergärten und Schulen. Doch während mittlerweile die meisten Kinder und Jugendlichen mit Down Syndrom einen Pflichtschulabschluss machen, haben sie keinen Anspruch auf eine weitere Ausbildung. Menschen mit Down Syndrom arbeiten heute immer noch großteils in geschützten Werkstätten, gehen Tätigkeiten nach, die nicht immer ihren Fähigkeiten und Kompetenzen entsprechen und bekommen „nur“ ein Taschengeld, statt einem echten Entgelt. Dabei hat ihre Chromosomenanomalie, die sogenannte Trisomie 21, extrem unterschiedliche Ausprägungen. Viele Menschen mit Down Syndrom könnten ein relativ eigenständiges Leben führen – wenn man sie entsprechend fördert und fordert.

Kathrin Jungwirth möchte mit dem Café Downtown betroffenen Jugendlichen eine Ausbildung anbieten, die es ihnen erleichtert, in ihrem weiteren Leben am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und durch eine reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeit ein eigenverantwortliches Leben zu führen. Im eigenen Familienbetrieb Jungwirth Beton hat Kathrin Jungwirth es schon vorgelebt – sie und ihr Mann beschäftigen bereits zwei Mitarbeiter:innen mit Down Syndrom. Die positive Erfahrung hat sie bestärkt. Mit dem Café Downtown sollen noch mehr Jugendliche eine Ausbildung und damit eine reale Chance bekommen.

Foto: Julian Haghofer

Wir finden das Café Downtown eine tolle Initiative und möchten mit unserer Spende zum Gelingen beitragen.

Informationen zum Verein und dem Projekt gibt es unter www.handsupfordown.at und www.8000.bike. Spendenkonto: AT03 2027 2000 0103 6623.

Lebkuchenduft

Es weihnachtet in der Bäckerei Schmidl – mit Lebkuchenhaus und Keksen.

Mit dem Advent kommt für uns in der Bäckerei Schmidl eine ganz besondere Zeit. Die ganze Backstube und unsere Geschäfte duften nach Weihnachten – nach Orangen, Zimt, Vanille, Honig, Nelken, Nüssen. Es ist unverkennbar – unser Weihnachtsbackwerkstatt hat jetzt Hochsaison. Täglich backen, verzieren und verpacken wir Kletzenbrot, Christstollen, Lebkuchen, Linzer Augen, Vanillekipferl, Ischler Törtchen, Eisenbahner, Kokosbusserl und viele andere weihnachtliche Köstlichkeiten. Auch unsere Verkaufsräume in Dürnstein 21 und in der Oberen Landstraße 8 in Krems verwandeln sich in Lebkuchenhäuser. Lassen Sie sich verzaubern – von unserer Weihnachtswelt im Lebkuchenhaus und unserer Weihnachtsbäckerei.

TippUnsere Weihnachtskekse gibt es wie jedes Jahr in der 250g und 500g Tasse. Auf Wunsch können Sie Ihre Lieblingskekssorten auch selbst zusammenstellen oder auch reinsortig kaufen!

Im Portrait

Bäcker Patrick ist seit vier Jahren Teil der Schmidl-Laberlgang.

Heute stellen wir euch unseren vielseitigen Bäcker Patrick vor, der mit seiner Energie und seiner Leidenschaft unsere Backstube zum Leben erweckt. Patrick ist vor vier Jahren zu uns gestoßen und seither ein fixer Teil unserer #laberlgang. Patrick ist jung, lustig, aufstrebend und ehrgeizig – es gibt für ihn keine Probleme, nur Herausforderungen. Und er ist immer für einen Spaß und für Fotoshootings zu haben.

Das sagt Patrick über sich selbst:

Was liebst du an der Bäckerei Schmidl?
Ich schätze am meisten die Vielfalt im Betrieb und finde es toll, dass ich die Chance habe, jeden Tag in verschiedenen Bereichen zu arbeiten.

Was sind deine persönlichen Favoriten?
Zu meinem persönlichen Favoriten zählt auf jeden Fall das vegetarische Pizzastangerl. Und wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, dann entscheide ich mich meist für ein Stück der köstlichen Bananenschnitte oder greife zu einem Briochekipferl.

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich bin ein leidenschaftlicher Motorradfahrer und begeisterter Heimwerker.

Was ist deine geheime Superpower?
Wenn der Stress steigt, blühe ich erst richtig auf! Ich sehe Herausforderungen als Chance, meine Fähigkeiten zu beweisen und über mich hinauszuwachsen.

Patrick (Bäcker) ist Teil unserer #laberlgang.

Aus unserer Konditorei

Heute stellen wir Konditorin Tatjana vor.

Hallo liebe Schmidl-Freunde!
Die Vorstellungsrunde geht weiter. Heute ist Tatjana an der Reihe, unsere talentierte Konditorin. Tatjana ist seit dreieinhalb Jahren Teil unseres Teams und hat sich in dieser Zeit als äußerst kreativ und engagiert erwiesen. Wir schätzen sie vor allem für ihre Gutmütigkeit, Kreativität und ihr großes Herz.

Was Tatjana über sich selbst sagt:

Was liebst du an der Bäckerei Schmidl?
Ich schätze die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Wir sind ein tolles Team und unterstützen uns gegenseitig. Außerdem schätze ich die Möglichkeit, an größeren Projekten wie Hochzeitstorten zu arbeiten, die immer wieder neue Herausforderungen bieten. Das Modellieren von Motivtorten macht mir besonders viel Spaß und ist definitiv ein Highlight meiner Arbeit hier, vor allem wenn ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Was sind deine persönlichen Favoriten?
Meine persönlichen Favoriten aus dem Sortiment sind definitiv die Laugenstangerl und der Brioche-Stritzel, aber nur der ohne Rosinen 😉

Was machst du in deiner Freizeit?
Neben dem Backen verbringe ich auch sehr viel Zeit mit meinem Hund.

Was ist deine geheime Superpower?
Meine geheime Superpower ist meine Kreativität. Ich liebe es, neue Kuchenrezepte zu entwickeln und kreative Projekte umzusetzen, sei es beim Torten modellieren in der Bäckerei oder in meiner Freizeit.

Das ist Tatjana (Konditorin) und Teil unserer #laberlgang.

Schmidl Insider

Wir stellen unsere Laberlgang vor! Heute: Bäckermeister Herbert.

Hallo liebe Schmidl-Freunde!
Mit großer Freude möchten wir euch unser Schmidl-Team vorstellen. Wir starten mit unserem Bäckermeister Herbert. Er arbeitet mittlerweile schon seit mehr als fünfundzwanzig Jahren bei uns in der Backstube und ist nicht nur ein wunderbarer Bäcker. Wir schätzen und bewundern ihn für seine ruhige Art und seine Bemühungen, jeden und jede stets gleich zu behandeln. Seine Fähigkeiten schaffen eine angenehme Atmosphäre im Team und in der Backstube.

Aber jetzt darf Herbert zu Wort kommen:


Was liebst du an der Bäckerei Schmidl?
Für mich ist das Besondere an der Bäckerei Schmidl, dass hier das Handwerk im Mittelpunkt steht. Ich schätze die Möglichkeit, mit hochwertigen Rohstoffen, anstatt mit Fertigmischungen zu arbeiten. Und ich liebe es, Backwaren zu produzieren, die Menschen aller Altersgruppen glücklich machen.

Was sind deine persönlichen Favoriten?
Das Krustenbrot und natürlich das Original Wachauer Laberl

Was machst du in deiner Freizeit?
Wenn ich nicht in der Backstube bin, verbringe ich meine Zeit draußen in der Natur. Jagen und Radfahren sind meine Leidenschaften, die mir Ausgleich und Freude schenken.

Was ist deine geheime Superpower?
Meine Familie – sie schenkt mir Kraft und stärkt mir immer den Rücken. Mit ihr fühle ich mich stark.
Das ist Herbert (Bäckermeister) und Teil unserer #laberlgang.